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Lieblingszeit

Der Juni – mein Lieblingsmonat! Ich genieße, genieße, genieße ihn!
Sonne, warm, hohes oder frisch gemähtes Gras (hmmm dieser Duft) blauer Himmel, summende Bienen, zwitschernde Vögel, selbstgemachte Erdbeermarmelade zum Frühstück auf dem Balkon: All das trägt noch das Versprechen des Frühsommers in sich obwohl es ja bereits Sommer ist. Und: KEINE Masken mehr – noch ein zusätzlicher neuer Bonus in diesem Jahr! Dass ich in Öhringen arbeite, beschert mir ebenfalls einen tollen Weg mit dem Rad zur Arbeit. Fast so schön wie nach Beilstein. Halt nicht durch den Wald aber dafür über Felder und Wiesen.

Ich liebe es, zur Arbeit zu radeln. Wenn ich mit dem Auto fahren würde, dann würde ich viel verpassen. Ich fühle mich dann immer so richtig schön von der Natur entspannt bevor es losgeht mit den lieben Kleinen. Natürlich kann die Hitze auch mal bisschen nerven zum Beispiel wenn zu anderweitigen Jobs eine bestimmte Garderobe gehört.

Aber mittlerweile gehört noch was Geniales zu meinem täglichen Morgenritual: Ein Sprung in den Pool – herrlich!

Cool im Pool

Es war schon immer mein Traum, mal einen Pool zu haben. Aber bisher hatte es immer nur zu nem kleinen Plantschbecken gereicht, da schließlich Freibad und See gleich um die Ecke waren. Aber der See ist leider immer noch nicht zum drin Baden freigegeben und das Freibad zieht mittlerweile nicht mehr so, da sich dort immer so viele Störenfriede in deiner Bahn tummeln. Also ab zu Obi und so’n Bestway Ding geholt. Ich bekam den Auftrag, es dort abzuholen während der beste Ehemann von allen das Fundament legte. Als mir das riesige Paket auf so einen baumarktüblichen Rollwagen gehievt wurde, machte ich vorsichtshalber lieber mal einen sympathisch aussehenden Obi Mitarbeiter „klar“, der mir beim Einladen helfen sollte. Da ich aber vorher noch Sand besorgen musste, machten wir aus, dass ich mich melde, wenn’s an’s Einladen geht. Den sperrigen, schwer beladenen Rollwagen durch den Markt zu bugsieren war an sich schon ne Challenge! Da braucht man ja nen extra Führerschein wenn man keine Schneise der Verwüstung hinter sich herziehen möchte. Endlich mit Sand und Pool – Paket am Auto angelangt, musste Frau Sturm feststellen, dass das Ganze nie und nimmer in meinen kleinen Polo passen würde. Bin in Mathe echt unterbelichtet, aber soviel konnte sogar ICH überschlagen. Also das Ungetüm wieder rein bugsiert (niemand dabei verletzt) und den netten Mitarbeiter informiert, dass er doch nicht helfen müsse, da es ein paar technische Schwierigkeiten gäbe, die ein Verladen unmöglich machten. Welche das den seien? „Maße und Automarke sind nicht kompatibel“ meinte ich, worauf er mir amüsiert erlaubte, den „Schwertransporter“ bei ihm hinten solange abzustellen, bis ein Pool – Transport geeigneteres Vehikel am Start wäre. Das kam dann Gott sei Dank relativ zeitnah zusammen mit meinem Ehemann, der die Verpackungsgröße auch nicht ganz realistisch eingeschätzt hatte, aber zum Glück stolzer Hänger – Besitzer ist, angefahren. Fazit: Pumpe funktioniert, Pool steht (so gut wie eben), Familie Sturm happy. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens war das, uns einen Pool zuzulegen!!

Kaffeebucht am Neckar in Heilbronn

Ausreißer ohnegleichen

Wahrscheinlich wird sie neidisch wenn sie uns da unten baden sieht: Katze Biebi reißt zur Zeit so oft aus wie noch nie zuvor. Springt seit neustem einfach übers Katzennetz und auf und davon. Doch sie ist eine HAUSKATZE! Und darf daher nicht raus, denn die Hauptstraße ist nicht weit. Und die Katze ziemlich verrückt. Sie legt sich mit allem und jedem an und würde auch bei Autos keine Ausnahme machen. Allerdings hier sicher den Kürzeren ziehen. Und um größere Dramen zu verhindern muss sie eben mit der Terrasse als Auslauf vorlieb nehmen. Doch Biebi sieht das etwas anders, leider. Letztens also Familie Sturm mal wieder geschlossen draußen im Dunkeln unterwegs mit sich in Plastikdosen befindlichem Katzen Trockenfutter
(zum Scheppern) und Taschenlampen bewaffnet.

Auf zum Erdbeerfeld mit unschlagbar günstigem Selbstpflückerpreis!

Da wir es dieses Jahr fast verpasst hätten, unsere Selbstpflückaktion auf dem Erdbeerfeld zu tätigen und das erst am vorletzten Tag vor Ende der diesjährigen Saison schafften, kamen wir in den Genuss eines unschlagbar günstigen Kilopreises von sage und schreibe 3 € . Es seien aber nur noch wenige Erdbeeren vorhanden und der Finderlohn wäre im Preis inbegriffen, meinte die nette ältere Dame vor Ort. Als noch eine andere Familie mit kleinen Kindern ausschwärmte, dachten Lynie und ich schon, wir seien umsonst gekommen, da der Rest dann sicher von denen gepflückt würde. Also gingen wir äußerst strategisch vor und legten vorsichtshalber erstmal eine sehr lange Strecke fast bis zum Ende des Feldes zurück, in der Hoffnung, wenigstens dort noch fündig zu werden. Und siehe da, plötzlich hörte ich Lynie sagen, sie habe eine echte Goldgrube erwischt. „Pssst nicht so laut!“, raunte ich und stieß dann prompt ebenfalls auf eine solche. Ach nein, da waren ja doch noch Erdbeeren. Zumindest genug für besagte Familie (inklusive einem Baby in der Rückentrage) und uns 😉 10 Gläser Erdbeermarmelade dürften jetzt also reichen, uns gut durch den Winter zu bringen.

Ich warte immer noch – aber total entspannt. Und: Kroaten sind einfach unschlagbar sympathisch!


Der Naturkindergarten in Verrenberg hat immer noch keine Betriebserlaubnis erhalten. Und damit verzögert sich auch der Arbeitsbeginn dort logischerweise. Inzwischen kenne ich dafür meinen „Übergangs – Kita – Club“ in Öhringen etwas besser und somit auch meine Kolleginnen. Und, was für ne coole Sache, eine davon hat den gleichen kulturellen Hintergrund wie ich, beziehungsweise IST eine waschechte Kroatin. Und zwar eine mit GANZ GROSSEM Herz ♥️ Das haben ja mehr oder weniger fast alle aus dieser Volkszugehörigkeit;-) Als ich zum ersten Mal in ihrer Gruppe aushalf, stellte ich fest, wieviel es doch ausmacht, wenn man sich als Kollegen nicht nur einfach versteht, sondern richtig gut versteht. Dass das nicht mit jedem klappen kann, ist schon klar, schließlich sind wir Menschen sehr unterschiedlich und das ist auch gut so. Doch wenn man solch einen Bonus noch extra dazu bekommt (den hatte ich in Beilstein zum Glück auch), kann Arbeiten richtig Freude machen! Wenn ich sehe, was gerade meine nicht deutschstämmigen Kolleginnen dort so alles pädagogisch Wertvolles auf die Beine stellen, bin ich richtig beschämt, wenn ich dann zufällig mitkriege, dass manche von ihnen erstmal monatelang komplett unbezahlt hier in Deutschland in ihrem Beruf arbeiten mussten. Warum? Um zu beweisen, dass sie dieser Berufsgruppe auch hierzulande „würdig“ sind. Und das, obwohl manch deutsche Vertreterin unserer Zunft andernorts oft weit weniger Engagement an den Tag legt und es sogar ab und zu an Kompetenz mangelt. Was man von keiner einzigen meiner ausländischen Kolleginnen hier behaupten könnte. Leider kann ich die deutsche Gesetzgebung (mal wieder) nicht beeinflussen, aber manchmal schäme ich mich tatsächlich ein bisschen fremd. Ich behaupte ja gar nicht, dass all diese sogenannten unbezahlten Anpassungslehrgänge völlig sinnlos wären. Dass sie jedoch pauschal auch jeder noch so kompetenten und gut geschulten Fachkraft als „Eintrittskarte“ für‘s deutsche Berufsleben aufgedrückt werden, das finde ich persönlich fragwürdig. So ein bisschen „die Nase oben“ zu haben, darin sind wir Deutschen manchmal ganz gut. Wie auch immer, ich fühle mich inzwischen mit der Übergangslösung in Öhringen richtig wohl und bin fast ein bisschen traurig, dort bald wieder weg zu müssen.

Bisschen erschöpfter Triathlet

Zum Schreiben hab ich im Sommer immer eher weniger Zeit, da es so viel anderes zu tun gibt. Den nächsten Beitrag gibts dann wahrscheinlich erst im August. Obwohl ich letztens gelesen habe, dass durch Schreiben der Fluss von Neurotransmittern angeregt wird, der einem hilft, klarer zu denken sowie einsichtiger und ausgeglichener zu werden. In einem sehr spannenden Buch, in dem es darum geht, wie man seine Gedanken steuern kann. Da ich bereits „das Schlachtfeld der Gedanken“ von Joyce Meyer gelesen habe, besitze ich schon ein paar Vorkenntnisse 😉 Aber man lernt ja schließlich nie aus und es ist wiederum ebenfalls sehr interessant, wie sich manche Erkenntnisse decken oder ergänzen. Ich bin jedenfalls im Moment sehr entspannt und das denke ich nicht nur, sondern fühle es auch. Und es fühlt sich sehr gut an 😉 Genau so als wenn man bei einer Affenhitze im Pool sitzt. Genießt das Leben und den Sommer ! 😘

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